Unsere Reisen mit "Robil"
Unsere Reisen mit "Robil"

Österreich-Rundfahrt im August 2008

Der Anlass für diese Tour hatte mehrere Gründe:

  • Wir wollten Freunde in Österreich und Ungarn besuchen
  • Wir wollten das Burgenland und die Steiermark bereisen
  • Wir wollten zum “Restlmarkt” nach Gmunden am Traunsee

So starteten wir am 11. August und fuhren zunächst durch Tschechien über Liberec (Reichenberg), Jičin (Jitschin) und Hradec Králové (Königgrätz) in Richtung Brno (Brünn). In der Nähe des dortigen Motodrom fanden wir einen abgelegenen Platz für die erste Übernachtung.

Am nächsten Tag besuchten wir in Lednice (Eisgrub) eine der meistbesuchten Schloßanlagen von Südmähren.

Über den nahegelegenen Grenzübergang Reinthal erreichten wir Österreich und fuhren entlang der Thaya bis nach Hohenau a.d. March. Hier gibt es in der Nähe des “Aubad” einen nicht offiziellen Stellplatz, den wir zum Übernachten nutzten.

Bevor wir am nächsten Tag weiterfuhren, unternahmen wir eine kleine Fahrradtour entlang der March bis zum Grenzübergang in die Slowakei.

Unser nächstes Ziel war die legendäre Brücke von Andau am Neusiedler See.

Anschließend umrundeten wir den See bis nach Mörbisch auf den Stellplatz am Yachthafen. Da es sehr heiß war, suchten wir uns einen einigermaßen schattigen Fleck auf dem riesigen Parkplatz, nichtahnend, dass am Abend hunderte von Pkw und Bussen den Platz in große Staubwolken hüllen würden.

Was war geschehen? Auf der Seebühne erfolgte im Rahmen der Seefestspiele eine Aufführung des “Weißen Rößl am Wolfgangsee”. So kamen wir, zumindest aus einiger Entfernung, noch in den Genuß der musikalischen Umrahmung dieses Klassikers.

Am nächsten Tag fuhren wir nach Jakfa, ein kleines Dorf in Ungarn, um Margot und Franz, bekannt als Baron Ferenc, die wir vor zwei Jahren in München kennenlernten, zu besuchen. Eine Nacht wollten wir bleiben, drei sind es geworden.

Dann stand schon der nächste Besuch auf dem Plan, Erna und Josef im Naturpark Pöllauer Tal in der Oststeiermark.

Auf dem Weg dahin besichtigten wir das nach Plänen von Friedensreich Hundertwasser errichtete Rogner Bad Blumau.

Nach einem gemeinsamen Abend beim Heurigen und einer spätabendlichen Fachsimpelei an Josefs Computer starteten wir am nächsten Mittag zur Weiterfahrt.

Wir fuhren bei herrlichem Wetter über die Sommeralm Richtung Bruck a.d. Mur und erreichten am Abend die “Erdefunkstelle Österreich” in Aflenz Kurort.

Hier übernachteten wir, informierten uns am nächsten Vormittag im Besucherzentrum über die Satellitenstation und setzten dann unsere Fahrt fort.

Ab Leoben benutzten wir die Erzstraße, fuhren entlang der Enns durch das “Gesäuse” bis Admont. Hier biegen wir rechts ab Richtung Weyer Markt und kommen bis zur Burg Gallenstein in St. Gallen, unserer nächsten Übernachtung.

Am Vormittag erfolgte dann die Burgbesichtigung und anschließend ging es durchs Tal der Enns bis nach Steyr. Hier am Ennskai hielten wir unsere Mittagspause ab, bevor wir das nächste Ziel, Gschwandt bei Gmunden, ansteuerten, um unseren Freund Karl zu besuchen. Hier blieben wir sechs Tage, besuchten unseren dritten Reisegrund, den einmal jährlich stattfindenden “Restlmarkt” in Gmunden, wo wir wieder einige “Schnäppchen” ergattern konnten, genossen die Zeit mit gutem Essen und Trinken und besuchten weitere Freunde in der Umgebung.

Nach den sechs Tagen Rast machten wir uns auf die Rückreise. Zunächst fuhren wir nach Mauthausen und besichtigten dort die Anlagen des ehemaligen Konzentrationslagers.

Nach den sechs Tagen Rast machten wir uns auf die Rückreise. Zunächst fuhren wir nach Mauthausen und besichtigten dort die Anlagen des ehemaligen Konzentrationslagers.

Dann fuhren wir entlang der Donau durchs herrliche Strudengau bis nach Melk. Hier übernachteten wir und statteten dem Stift Melk am folgenden Vormittag einen Besuch ab.

Weiterhin entlang der Donau durchfuhren wir die Wachau und bogen in Krems in die nördliche Richtung ab. Durch das kurvenreiche Kamptal ging es bis Horn, weiter über Retz und den Grenzübergang Mitterretzbach hinein nach Tschechien. Über Znojmo (Znaim) und Moravske Budějovice (Mährisch Budwitz) erreichten wir am Abend Jihlava (Iglau), wo wir am Zoo unsere letzte Übernachtung einlegten.

Am nächsten Tag besuchten wir den schön im Tal des Flusses Jihlava gelegenen Zoo. Anschließend absolvierten wir die letzte Etappe über Kolin, Jičin und Liberec nach Hause, wo wir nach insgesamt 1895 km am 29. August gegen Abend eintrafen.

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