Unsere Reisen mit "Robil"
Unsere Reisen mit "Robil"

Im Juli 2008 ab Dresden die Elbe flußabwärts

Der Anlass dieser Tour war folgender: Meine Frau erhielt zu ihrem Geburtstag Karten für die Semperoper in Dresden geschenkt. Das verbanden wir mit einer Tour flußabwärts entlang der Elbe.

Los ging es am Dienstag, den 1. Juli. Wir fuhren gemütlich (auch angesichts der hohen Spritpreise) durch die Dörfer der Oberlausitz Richtung Pirna.

Das erste Ziel war der Barockgarten in Großsedlitz, die grossartigste Anlage des sächsischen Kurfürsten August der Starke aus dem 18. Jahrhundert.

Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die Anlage fuhren wir weiter nach Babisnau. Hier steht eine 1808 gepflanzte Schwarzpappel, eine der ältesten und stärksten ihrer Art in Deutschland. Der Stammumfang beträgt in Brusthöhe ca. 5 m.

Den Tag beendeten wir in Freital auf dem Stellplatz bei der Tischlerei Ihmann.

Nach einer ruhigen Nacht fuhren wir nach Dresden. Der Stellplatz Wiesentorstraße bot sich für uns an, da er nur etwa 10 Gehminuten von der Semperoper entfernt ist. Die Zeit bis zur Vorstellung verbrachten wir mit der Besichtigung der historischen Altstadt von Dresden.

 

Um 19:00 Uhr öffnete sich dann der Vorhang zur “Lustigen Witwe”, eine Operette von Franz Lehár. Mit einem Gläschen Sekt ließen wir den schönen Abend ausklingen.

 

Nun begann unsere Fahrt flussabwärts die Elbe entlang. Über Radebeul und Meißen ging es rechtsseitig der Elbe bis Riesa.

Auf dem kostenfreien kommunalen Stellplatz Elbstraße beendeten wir die Tagestour. Ein Stadtbummel verschaffte uns noch etwas Bewegung und den notwendigen Appetit zum Abendbrot.

Wieder verbrachten wir eine ruhige Nacht. Dann besuchten wir das Nudelcenter der Teigwaren Riesa GmbH. Obwohl wir nicht angemeldet waren, konnten wir an einer etwa 90-minütigen Betriebsführung teilnehmen. Eine sehr interessante Angelegenheit, die ich nur empfehlen kann.

Nach dem Besuch des Nudelmuseum verwöhnten wir im Nudelrestaurant “Makkaroni” unseren Magen. Den Abschluss des Besuches im Nudelcenter bildete der Einkauf verschiedener Nudelsorten im Nudelkontor. Weiter ging unsere Fahrt bis nach Torgau, wo wir außerhalb der Stadt in Elbnähe ein ruhiges Plätzchen zum Übernachten fanden.

Mittlerweile ist es Sonnabend geworden. Wir statteten Schloß Hartenfels einen Besuch ab, bevor wir noch einen Bummel durch Torgau machten.

 

Unser nächstes Reiseziel ist Ferropolis, “Die Stadt aus Eisen”. Fünf riesige, ausrangierte Tagebaubagger, bis 130 m lang und 30 m hoch, bilden als Zeitzeugen die grösste Stahlskulptur Europas. Eine imposante, sehenswerte Anlage.

Von hier aus war es nicht mehr weit bis zum nächsten Übernachtungsplatz, den Stellplatz “Wörlitzer Park”.

Den Sonntag verbrachten wir viele Stunden im Wörlitzer Park. Er ist einer von sechs großen Parkanlagen des zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärten “Gartenreich Dessau-Wörlitz”.

Am späten Nachmittag traten wir die Rückfahrt an und fuhren bis zum, uns schon bekannten, Stellplatz an der Elbe in Riesa.

 

Wiederum hatten wir eine ruhige Nacht und so konnten wir in aller Ruhe und schön gemütlich nach einem guten Frühstück den Rest der Strecke über Großenhain, Kamenz und Bautzen nach Zittau unter die Räder nehmen. Bei doch teilweise über 36 Grad Außentemperatur war es trotzdem eine schöne Tour von insgesamt rund 670 Kilometer.

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