Unsere Reisen mit "Robil"
Unsere Reisen mit "Robil"

Die Elbe entlang von Dresden bis zur Mündung im Juli/August

In Fortsetzung der 2008 bis Wörlitz durchgeführten Elbetour wollten wir dieses Jahr bis zur Mündung die Elbe abwärts entlang fahren.

 

Wir starteten am 22. Juli und fuhren zunächst auf direktem Weg zu den uns gut bekannten und kostenfreien Stellplatz an der Elbe in Riesa. Vorher besuchten wir schnell noch das Nudelcenter, um unsere Nudelvorräte zu ergänzen.

 

Tageskilometer: 187, Übernachtungskosten keine, keine VE vorhanden

Koordinaten: N 51.30510°, E 13.30708°

Am nächsten Tag schnell noch einen kurzen Abstecher zur Erdgasarena, dann setzten wir die Tour fort in Richtung Dessau. Der für die kommende Nacht angedachte Stellplatz am Yachthafen in Dessau sagte uns aber nicht zu und so fuhren wir zum Stellplatz auf dem Großparkplatz Wörlitz. Ein Spaziergang durch einen Teil des Parkes verschaffte uns den nötigen Appetit zum Abendessen.

 

Tageskilometer: 170, Übernachtungskosten 5 Euro, VE keine

Koordinaten: N 51.84963°, E12.41156°

Unser nächstes Ziel war das Technikmuseum „Hugo Junkers“ in Dessau. Hier wird eine interessante Schau zur Luftfahrtgeschichte der Region gezeigt. Attraktion ist die „JU 52“, die 1995 von Norwegen nach Dessau kam.

Einen kurzen Besuch widmeten wir auch dem „Bauhaus Dessau", bevor wir in Richtung Magdeburg weiterfuhren und auf dem Stellplatz „Petriförder" in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt die Fahrt für diesen Tag beendeten.

Da der Abend noch relativ weit war, unternahmen wir einen ausgedehnten Spaziergang in die Stadt und besuchten u.a. den Dom und die „Grüne Zitadelle", ein Architekturprojekt von Friedensreich Hundertwasser.

 

Tageskilometer: 98, Übernachtungskosten 5 Euro für bis zu drei Tage, keine VE vorhanden

Koordinaten: N 52.13478°, E 11.65006°

Der folgende Tag war für „Robil“, unser Womo, Ruhetag. Wir erledigten am Vormittag ein paar Besorgungen und gingen nach dem Mittag mit einem Schiff der Magdeburger „Weiße Flotte“ auf eine rund vierstündige Rundfahrt über das Magdeburger Wasserstraßenkreuz. Neben drei Schleusungen mit bis ca. 20 Meter Höhenunterschied war die mit über 918 Meter längste Trogbrücke Europas besonderes Highlight der Fahrt.

 

Am nächsten Tag ging es weiter bis nach Tangermünde auf den empfehlenswerten Stellplatz „Klosterberg“, den wir um die Mittagszeit erreichten. Der Nachmittag wurde dem Grandprix der Formel 1 in Ungarn geopfert. Anschließend machten wir noch einen ausgiebigen Stadtbummel.

Wir blieben auch hier noch einen Tag und erkundeten die Umgebung mit dem Fahrrad. Bei einem Abendessen in der rustikalen „Zecherei St. Nikolai“ tranken wir auch das berühmte „Kuhschwanzbier“.

 

Tageskilometer: 72, Übernachtungskosten 4 Euro für eine Nacht, 6 Euro für zwei und 8 Euro für drei Nächte, VE vorhanden, Koordinaten: N 52.53777°, E 11.96805°

 

Von Tangermünde aus fuhren wir zunächst nach Rühstädt, das storchenreichste Dorf Deutschlands. Bei einem Rundgang durch das kleine Dorf konnten wir in aller Ruhe die zahlreichen Störche beobachten.

Die Weiterfahrt brachte uns dann bis nach Dömitz, wo wir auf dem Stellplatz „Am Hafen“ übernachteten.

 

Tageskilometer:138, Übernachtungskosten 5 Euro, VE vorhanden (vorne beim Angelladen nachfragen)

Koordinaten: N 53.13673°, E 11.25621°

 

Die Welt- und Hansestadt Hamburg wurde unser nächstes Ziel. Wir fuhren auf der „Elb-Ufer-Straße“ linksseitig der Elbe bis Lauenburg, wechselten wieder auf die rechte Uferseite und erreichten nach ruhiger Fahrt den Stellplatz am Hamburger Fischmarkt. Obwohl sehr gut belegt, fanden wir doch noch einen Platz. Ein Spaziergang auf den Landungsbrücken und über die Reeperbahn zeigte uns einen kleinen Teil der riesigen Stadt.

 

Tageskilometer: 143, Übernachtungskosten: 8,50 Euro (Freitag, Sonnabend und Sonntag kostet der Platz 13,50 Euro), keine VE vorhanden

Koordinaten: N 53.54599°, E 9.96020°

 

Wir verließen Hamburg auf dem „Obstmarschenweg“ links der Elbe, um ab Stade auf der „Störtebekerstraße“ nach Cuxhaven zu gelangen. Rein zufällig konnten wir dabei den Start eines Airbus vom Typ “Baluga” beobachten.

Auf dem Stellplatz „Am Fährhafen“ hatten wir das große Glück, den besten Platz belegen zu können. Obwohl der Himmel immer wieder mal seine Schleusen öffnete, unternahmen wir auch hier eine Radtour zur Erkundung von Cuxhaven.

 

Tageskilometer: 137, Übernachtungskosten: 12 Euro, VE vorhanden, kein Frischwasser

Koordinaten: N 53.87678°, E 8.70422°

 

Die Fortsetzung unserer Tour begannen wir am nächsten Tag mit einer Rundfahrt durch Cuxhaven, um quasi am nördlichsten Punkt der Stadt die Rückfahrt zu beginnen. Die nächste Station machten wir in Bremerhaven am Fährhafen und steuerten dann für die kommende Nacht den Parkplatz „Fährstraße“ in Kleinen Siel, ganz in der Nähe des Wesertunnel, an.

Tageskilometer: 103, Übernachtungskosten keine, VE keine

Koordinaten: N 53.44363°, E 8.48456°

 

Der folgende Tag führte uns nach Ganderkesee zu einem Besuch bei Verwandten, wo wir über Nacht blieben. Nach dem Mittagessen verabschiedeten wir uns und fuhren das kurze Stück bis Berne, um eine Forumsbekanntschaft endlich mal persönlich kennen zu lernen. Bei einer Tasse Kaffe plauderten wir ein bischen und fuhren dann weiter Richtung Bremen. Die hier angedachte Stadtbesichtigung ließen wir fallen, da wir mit unserem Womo nicht in die Umweltzone fahren durften.

So fuhren wir bis Zeven auf den Stellplatz beim „Reisemobil-Zentrum“.

 

Tageskilometer: 125, Übernachtungskosten keine, VE vorhanden

Koordinaten: N 53.27858°, E 9.29194°

 

Am nächsten Morgen hingen zu unserer Überraschung Frühstückssemmeln an den Womotüren. Eine äußerst nette Geste des Reisemobilhändlers. Wir besichtigten die ausgestellten Fahrzeuge, kauften bei Fritz Berger ein Paar Stufenkeile für unser Womo und fuhren nach dem Mittag weiter in Richtung Schwerin.

Auf dem Parkplatz am Fan-Park „Zur Winterwelt“ in Wittenburg übernachteten wir.

  

Tageskilometer: 164, Übernachtungskosten keine, VE keine

Koordinaten: N 53.50560°, E 11.09581°

 

Als nächstes Ziel steuerten wir Wismar an. Auf dem Gelände des alten Hafen fanden wir einen Parkplatz und unternahmen von hier aus einen ausgiebigen Stadtbummel.

Dann fuhren wir noch ein Stück bis zum Stellplatz vor dem Ostseecamping „Am Salzhaff“ bei Pepelow. Anhänger des Windsurfens finden hier gute Bedingungen.

 

Tageskilometer:128, Übernachtungskosten: 12 Euro, VE vorhanden

Koordinaten: N 54.03792°, E 11.58534°

 

Von Pepelow aus fuhren wir nach Tessin, um hier einen weiteren Besuch abzustatten. Im Neubrandenburger Wassersportzentrum nutzten wir den dortigen Stellplatz zur Übernachtung.

 

Tageskilometer: 183, Übernachtungskosten: 10 Euro, VE vorhanden

Koordinaten: N 53:53744°, E 13.25576°

 

Ein Rundgang entlang der alten Stadtmauer mit ihren vier Toren und den zahlreichen Wiekhäusern sowie die Besichtigung der Konzertkirche rundeten unseren Aufenthalt in Neubrandenburg ab.

Dann setzten wir unsere Fahrt bis Bad Saarow fort und fanden an der Silberberger Straße einen geeigneten Parkplatz für die nächste Nacht.

 

Tageskilometer: 234, Übernachtungskosten keine, VE keine vorhanden

Koordinaten: N 52.28695°, E 14.03870°

 

 

Bei der Weiterfahrt entdeckten wir den neu entstandenen Erlebnispark der Gemeinde Teichland mit Sommerrodelbahn und noch im Bau befindlichen Aussichtsturm.

 

Koordinaten: N 51.81468°, E 14.43400°

In der Nähe von Spremberg statteten wir noch einen Besuch ab und nahmen am nächsten Tag die letzte Etappe unserer Rundfahrt unter die Reifen.

 

Am achtzehnten Tag erreichten wir nach insgesamt 2.189 Kilometern wohlbehalten wieder den Ausgangspunkt unserer Reise.

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