Unsere Reisen mit "Robil"
Unsere Reisen mit "Robil"

Straße der Romanik, nördlicher Teil

Als wir vor zwei Jahren den südlichen Teil der Straße der Romanik gefahren sind, stand fest, dass wir den nördlichen Teil auch noch absolvieren müssen. Das haben wir jetzt getan.

Zwar sind wir keine Kenner der Romanik bzw. Architektur, jedoch schauen wir uns gerne alte Gemäuer an. Außerdem kommt man bei so einer Themenstraße in Orte, die man normalerweise nie aufsuchen würde.

 

Wir starteten am ersten Montag im Juli und fuhren zunächst bis Torgau. Auf dem kommunalen Stellplatz Pestalozziweg, direkt an der Elbe gelegen, übernachteten wir.

 

Tageskilometer: 192, Ü-Kosten: keine, GPS: N 51.56219°  E 13.00875°, keine VE

Am nächsten Tag erreichten wir Magdeburg, den Ausgangspunkt für den nördlichen Teil der Straße der Romanik. Auf dem großen Stellplatz Petriförder an der Elbe fanden wir trotz guter Belegung einen schönen Platz. Hier blieben wir drei Nächte.

 

Tageskilometer: 135, Ü-Kosten: 5,- EUR für 3 Nächte, GPS:  N 52.13461°  E 11.65035°, VE vorhanden

Str. der Romanik
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StepMap Str. der Romanik


Bevor wir uns auf die Tour begaben, holten wir uns im Haus der Romanik, Domplatz 1b, Informationen und die Große Übersichtskarte, die es kostenlos gibt.

Derart bewaffnet besichtigten wir zunächst den Dom zu Magdeburg, das Kloster Unser Lieben Frauen, die katholische Universitätskirche und die katholische Kathedrale. Sie sind alle vom Stellplatz aus zu Fuß erreichbar. So "ganz nebenbei" erkundeten wir dabei auch das Zentrum der Landeshauptstadt per Fuß und mit einer Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus.

Nun verließen wir Magdeburg und besichtigten in Groß Ammensleben die ehemalige Benediktinerinnen-Klosterkirche. Dann ging's nach Hillersleben zum Benediktinernonnen-Kloster und weiter nach Hundisburg zur Ruine der Pfarrkirche Nordhusen.

Auf der gesamten Tour war es uns leider nicht immer vergönnt, die kirchlichen Objekte auch von innen besichtigen zu können. Von außen stand dem aber nichts entgegen.

In Haldensleben, auf dem Stellplatz Stendaler Turm, beendeten wir den Tag.

 

Tageskilometer: 61, Ü-Kosten: keine, GPS: n 52.29318°  E 11.41238°, keine VE

Von Haldensleben aus machten wir einen Abstecher nach Niedersachsen und fuhren zunächst nach Wolfsburg, der Wiege des VW. Hier bestaunten wir, welche Ausdehnung das VW-Werk hat und wie es die Stadt beeinflußt. Da uns keiner der anvisierten Stellplätze in Wolfsburg gefiel, fuhren wir nach Gifhorn auf den Stellplatz Am Freibad.

 

Tageskilometer: 95, Ü-Kosten: keine. GPS: N 52.48442°  E 10.55429°, VE vorhanden

Es ist Sonntag, als wir Gifhorn verließen und an die Straße der Romanik zurück kehrten.

In Wiebke bewunderten wir die Dorfkirche aus dem 12. Jh., später die Feldsteinkirche in Engersen. Auch in Rohrberg gibt es eine Dorfkirche aus dem 12. Jh.. Die älteste rein romanische Kirche der Altmark steht in Diesdorf und wurde 1161 geweiht. In Salzwedel benutzten wir den kleinen Stellplatz Dämmchenweg, am Freibad gelegen, zum Übernachten.

Am Abend lief das WM-Fußballspiel gegen Argentinien, welches Deutschland gewann und damit Weltmeister wurde.

 

Tageskilometer: 146, Ü-Kosten: 3,- EUR, GPS: N 52.85026°  E 11.13925°, VE+DU+WC vorh.

Der neue Tag brachte uns zunächst zur Pfarrkirche in Salzwedel, die um 1250 im Stil des Übergangs von der Romanik zur Gotik erbaut wurde. In Arendsee besuchten wir dann die Ruine eines Benediktinerinnenklosters, deren Kirche ab 1185 im spätromanischen Stil aus Backstein errichtet wurde. Eine der ältesten Backsteinkirchen nördlich der Alpen steht in Beuster und wurde 1160 fertig gestellt. Die Hansestadt Havelberg beherbergt den Dom St. Marien, der im Jahr 1170 geweiht wurde. Zwischen 1279 und 1330 wurde nach einem Brand der Hauptchor des Gebäudes gotisch umgebaut.

Den Tag beendeten wir in Warnau. Hier gibt es das Restaurant "Fischerstube", wo man nicht nur hervorragend essen, sondern auf dem dahinter liegenden Parkplatz auch übernachten kann.

 

Tageskilometer: 111, Ü-Kosten: Einkehr im Restaurant, GPS: N 52.73859°  E 12.19555°

Nach einer herrlich ruhigen Nacht begaben wir uns nach Sandau zur Besichtigung der hiesigen Pfarrkirche. Anschließend besuchten wir die Dorfkirche in Schönhausen, wo 1815 Fürst Otto von Bismarck getauft wurde. In Jerichow hatten wir zwei Objekte zur Besichtigung, Als erstes war die Stadtkirche (Ende des 21. Jh.) dran, dann Norddeutschlands ältester Backsteinbau, das Stift Kloster Jerichow, gegründet 1144.

Von hier aus fuhren wir nach Tangermünde auf den Stellplatz Am Tanger, wo wir zwei Nächte blieben.

 

Tageskilometer: 94, Ü-Kosten: 9,- EUR/48 Std. (5,- EUR/24 Std.), VE+ Strom inklusive

GPS: N 52.53767°  E 11.96841°

Die Dorfkirchen von Wust, Melkow und Redekin waren unsere nächsten Ziele. In Genthin steht die Dorfkirche Altenplathow, die in der zweiten Hälfte des 12. Jh. errichtet wurde. Auch in Burg, unserem nächsten Ziel, hatten wir wieder zwei Objekte, die Unterkirche aus dem 12. Jh. sowie die Oberkirche, die 1186 erstmals genannt wurde.

Nach sechs Kirchenbesichtigungen beendeten wir diesen Tag auf dem schon bekannten Stellplatz in Magdeburg.

 

Tageskilometer: 104, Ü-Kosten: 5,- EUR, GPS: N 52.13461°  E 11.65035°

Nachdem wir Magdeburg wieder verlassen haben, nahmen wir die letzten vier Objekte des nördlichen Teils der Straße der Romanik in Augenschein. In Loburg steht die Ruine einer ehemals dreischiffigen Basilika aus dem 12. Jh. Die Pfarrkirche in Leitzkau ist der älteste Kirchensteinbau östlich der Elbe. Sie wurde 1114 geweiht. Aus den 1140er Jahren stammt  die Stiftskirche. Sie ist in das Schloß Leitzkau integriert. 1564 wurden Teile der Kirche abgebrochen oder zu Speicher umgebaut. In Pretzien steht die um 1140 von Mönchen des Leitzkauer Klosters errichtete Dorfkirche

Mit der Besichtigung der Pretziener Kirche komplettierten wir unsere Rundfahrt auf der Straße der Romanik und fuhren noch bis Dessau Roßlau, wo wir auf den Parkplatz Kornhaus in der Elballee übernachteten.

 

Tageskilometer: 107, Ü-Koste: keine, GPS: N 51.85577°  E 12.21744°

 

Am nächsten Tag fuhren wir nach Großenhain, um auf dem kummunalen Stellplatz am Schloß, in der Nähe des Freibades, nochmals zu übernachten.

 

Tageskilometer: 151, Ü-Kosten: 5,- EUR, GPS: N 51.29031°  E 13.53591°

Nun kam noch das letzte Stück unter die Räder und wir erreichten unseren Wohnort wieder.

 

Tageskilometer: 128,  Gesamtkilometer der Tour: 1.324, Übernachtungen: 13

Das ist "Robil", unser kleines, aber feines Wohnmobil

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